Am Anfang meiner Selbstständigkeit dachte ich:
Ich will etwas machen, was mein Herz glücklich macht.

Ich hab gemerkt, wie sehr es mich zum leuchten bringt, zu coachen und Seminare zu machen, also habe ich meine erlernten Fähigkeiten angeboten und gehofft, dass jemand mein Coaching kauft.

Leider war das – bis auf Kunden, die ich durch Vorträge und Empfehlung gewonnen habe – sehr vergeblich.

 

Heute weiß ich: 
Ich hab die Reihenfolge vertauscht.

 

Gutes Business fängt nicht mit mir an, sondern mit meinem Kunden.

Ich frage mich zuerst: Mit was für einem Menschen möchte ich arbeiten?

Dann: Was braucht dieser Mensch, was ich liefern oder lernen kann, dass sein Leben verbessert und seine Probleme löst?

Dann konzipiere ich ein Produkt, setze eine möglichst einfache Marketingstruktur auf und teste, ob der Markt (also der Mensch, um den es geht und alle die so sind wie dieser Mensch) es annimmt und ob mein Produkt sein Versprechen hält. Bei alledem habe ich immer diesen einen Menschen im Sinn, um den es geht.

 

Wenn deine Selbstständigkeit läuft, tu’ einmal so, als würdest du von vorne anfangen und versuche es in dieser Reihenfolge.

Um welchen konkreten Menschen geht es? (Nimm eine echte Person, das macht so vieles leichter)

Was kannst du liefern, was wirklich von für ihn erkennbaren Wert ist?

Wie kannst du ihm zeigen, dass du etwas für ihn von Wert hast? (Marketing)

 

PS: Dieses Beitrags-Bild ist super Storytelling. Eine Urlaubsanlage erklärt mit drei Masken, welchen Wert sie liefert.