Meine Mission und mein Warum hinter Lerne Storytelling

Ich erinner‘ mich noch gut an diese Szenen meiner Jugend: Ein Kollege im öffentlichen Dienst erzählt eine Geschichte und alle hängen an seinen Lippen, sind verbunden durch die Wirkung seiner Worte. Er ist fertig, ich möchte auch etwas erzählen, aber bin so ein schlechter und unflüssiger Redner, dass die Leute sich unauffällig wegdrehen. Am Ende hört nur noch der zu, mit dem ich Augenkontakt habe.

Das fasst meine Jugend gut zusammen – viele schmerzliche Erfahrungen des nicht dazu Gehörens, nicht gesehen werdens, nicht in Verbinung seins.

Mein Weg ins Coaching, meine Beschäftigung mit Sprache, NLP, Geschichten und Rhetorik hat mir diese Tür geöffnet. Ich habe gelernt, wirksam zu sprechen und gelernt, wie ich gehört werde – und wie ich den Leisen helfen kann, auch gehört zu werden. Ich habe angefangen in Gruppen mehr der Anführer zu sein und die Kraft meiner Worte auch dazu genutzt, den Stilleren Raum und Bühne zu geben.

 

Dann kam meine Entwicklung ins Business. Ich habe gemerkt, wie meine Geschichten dazu führen, dass potentielle Kunden ein Gefühl für mich bekommen, wie meine Offenheit den Raum für Verbindung öffnet. Ich hab erst gar nicht kapiert, wie sich meine Kundengewinnung vom üblichen Marketing unterscheidet, mir haben erst meine Kunden und meine Community klar gemacht, dass ich mit Verbindung und Inspiration arbeite, statt mit Schmerz und Mangel.

Mir ist Spaß und Leichtigkeit super wichtig. Ich lehre Dinge am liebsten so, dass sie super leicht wirken, Spaß machen und gerade deswegen ihre volle Wirkmacht entfalten. Mit diesem Wertesystem habe ich meine Community gepflegt und meine ganze Arbeit entwickelt. Heute sind dort 2.300 Menschen, von denen über 1.000 wirklich aktiv sind und sie alle haben Spaß, werden inspiriert und lernen Storytelling auf eine Art, die geradezu kinderleicht ist.

 

Mir waren ideelle Werte schon immer wichtig. Wäre ich kein Storyteller, wäre ich heute Umweltschutztechniker. Aber nun habe ich einen anderen Beitrag, mit dem ich die Welt mehr zu dem forme, was ich in ihr sehen will. Ich bringe Selbstständigen bei, wie sie mit Verbindung und Inspiration Kunden gewinnen. Meiner Ansicht nach ist die Zeit für Mangel- und Schmerz-Marketing abgelaufen. Ich bin nicht bereit, Marketing zu machen, dass Schmerzen in meinen Kunden auslöst, nur um mehr Geld zu verdienen. Unternehmer sind schon immer die, die gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Wenn also die Selbstständigen immer mehr über Verbindung und Inspiration werben, welche Auswirkung hat das dann auf unser kollektives Unterbewusstsein?

Ich finde Business sollte sowohl Geld bringen, als auch einen positiven Beitrag für unsere kollektive Entwicklung. Meine Strategie dazu lautet: Ich bringe möglichst vielen Selbstständigen bei, wie sie es leicht schaffen, ihre Kunden zu Inspirieren und echte Verbindung herzustellen. 95% der Leute ich schule, zahlen für meine Inhalte keinen Cent. Ich promote sogar andere Anbieter, die ähnliche Angebote haben wie ich, wie Christina Anna Margot Emmer oder bald Marten Steppat, mit seinem kommenden Storyrudel. Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – läuft mein Geschäft sehr gut.

Ich stehe für Co-Kreation, für Marketing durch Inspiration und Verbindung und dafür, dass Leben leicht sein darf und Spaß macht.

Ich habe gewonnen, wenn eine gute und ehrliche Verbindung der neue Standard im Deutschen Marketing wird.

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